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Haselmaus Foto H. Spath
Nisthöhlen für Bilche
Gartenschläfer Foto H. Spath
Gartenschläfer-Lebensraum an den Blockhalden: Anbringen von Nisthöhlen

Bilche oder Schlafmäuse im Fichtelgebirge

Haselmaus oder Muscardinus avellanarius

Die kleinste Bilchart mit 15-40 gr ist selten im Fichtelgebirge. Nachweislich konzentrieren sich die Nagetiere mit den langen, buschigen Schwänzen auf strukturreiche Waldbestände mit Laubholz im Fichtelgebirge. Nach Beobachtungen von Heinz Spath nehmen die Haselmäuse in den letzten 10 Jahren im Inneren des Mittelgebirges zu. Nicht selten kann man im Egertal in Vögelkästen bewohnte Sommernester der Haselmaus vorfinden. Dies ist vielleicht der ganzjährigen Erwärmung geschuldet. Bei strengen Wintern kommen viele Bilche in ihren bodennahen Winternestern in Laub, unter Wurzeln und Steinen um.

 

Gartenschläfer oder Eliomys quercinus

Gartenschläfer mit ihren charakteristischen großen Augen stehen auf der bayer. Liste gefährdeter Tierarten. Aktuelle Nachweise mit Bildmaterial konnte Heinz Spath in den Geröllfeldern und Blockhalden unserer Gipfel (Schneeberg, Platte, Haberstein, Waldstein, Kösseine etc) erbringen. Gelegentlich ist der schön gezeichnete Bilch auch ein Kulturfolger der unteren Höhenlagen in Vogelkästen, die Naturnähe der Gärten oder Parks vorausgesetzt. Spezielle Höhlenkästen ergänzen an passenden Stellen im Hohen Fichtelgebirge die natürlichen Sommerquartiere.

Auch dieser Bilch ist eine naturparkbedeutsame Säugetierart.



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