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Willkommen | Natur & Landschaft | Hohlwege+Keller | |
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Hohlwege und Felsenkeller im FichtelgebirgeEin Relikt in heutiger Zeit sind die Hohlwege im Fichtelgebirge, die sich durch jahrhundertelanges Befahren ins Relief eintieften. In Siedlungsnähe nutzte man derartige Geländeeinschnitte der Hohlwege oft für die Anlage von Erd- und Felsenkellern. Sie wurden zum Beispiel zur Vorratshaltung von Kartoffeln, Rüben, Bier und Fleisch angelegt. Die Ränder der Hohlwege sind meistens mit heimischen, standortgebundenen Baum- und Straucharten heckenartig bewachsen. Diese naturnahen Strukturen stellen ein Bindeglied zwischen freier Landschaft und Siedlung dar. Sie sind in diesem Sinne als eine Art Übergangsstruktur zu betrachten (z.B. „Birnbaumgasse“ am Wunsiedler „Katharinenberg“).
Hohlwege sind ein Dorado für heimische Heckenvögel wie Heckenbraunelle, Zaunkönig, Grasmückenarten etc. Ältere Bäume dienen mit ihren Spalten als Sommerquartiere für Fledermausarten.
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