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Katzenpfötchen

Weibliches Katzenpfötchen mit rosa Blütenköpfchen

Das Katzenpfötchen oder lat. Antennaria dioica ist ein zierlich wachsender Vertreter der Korbblütler. Die Köpfchen der weiblichen Pflanzen sind meist rosa, die männlichen Pflanzen sind weiß. Die 7-20 cm hohe Pflanze ist in bodensauren Magerwiesen, Heiden und Feuchtwiesen zu finden. Die Blattrosetten bilden Ausläufer, die Blattunterseiten sind weißfilzig behaart.  Das Katzenpfötchen besiedelt bevorzugt offene Stellen in vollsonniger Lage. In den 50 Jahren noch als häufig vorkommende Heilpflanze auf stetig gemähten Rainen bekannt, ist die Art heute sehr stark rückläufig. Im Fichtelgebirge gibt es nur noch wenige Standorte, für ganz Bayern gilt die Art als gefährdet. Die Ursachen sind vielschichtig: Flächenverluste, Vergrasung und Vermoosung der heute geschützten Lebensbereiche in Verbindung mit dem stetigen Stickstoffeintrag aus der Luft sind dazu die klärenden Stichworte.

Mit gezielten Artenschutzmaßnahmen werden die Restvorkommen der Katzenpfötchen durch die Fachbehörden und die Naturschutzorganisationen im Fichtelgebirge gefördert. Eine scharfe Mahd, ein starkes Abrechen erhält den notwendigen Offenboden, beschattende Gehölze werden zurückgenommen. Auch die Beweidung mit Schafen etc. würde vegetationsfreie Stellen schaffen, die der konkurrenzschwache Pflanze dienlich wären, ist aber im Fichtelgebirge nicht immer organisierbar.



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