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Labyrinthe im Fichtelgebirge

Das Labyrinth ist ein uraltes Symbol, das sich aus der schon in der Steinzeit verwendeten Doppelspirale entwickelt hat. In allen Kulturen gibt es Labyrinthe in unterschiedlichen Formen.

Im Gegensatz zum Irrgarten gibt es in einem Labyrinth nur einen Weg, der verschlungen in die Mitte führt. Das Labyrinth kann als Symbol für den Lebensweg, einen sich windenden Pfad, verstanden werden und als Weg ins Innere des Selbst, zur Selbsterkenntnis. Labyrinthe sind Wege der Meditation – und auch ein riesiger Spaß für Groß und Klein. Im Fichtelgebirge finden Sie zahlreiche begehbare Labyrinthe:

Aus Granitquadern wurde das Epprechtstein-Labyrinth bei Kirchenlamitz errichtet. Im Winter wird oberhalb des Freilandmuseums Grassemann ein Schneelabyrinth nach römischem Vorbild aus dem Schnee herausgeschaufelt und ab Mai unterhalb des Museums ein Jericho-Graslabyrinth gemäht. In Nagel am See gibt es ein Graslabyrinth nach dem Muster von Chartres, beim Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad befindet sich ein Waldlabyrinth und auf dem Katharinenberg in Wunsiedel ein Steinlabyrinth – ganz abgesehen vom Luisenburg-Felsenlabyrinth, das die Natur erschaffen hat und das eigentlich ein Irrgarten ist.

 

Eingang zum Luisenburg-Labyrinth
Luisenburg-Labyrinth
Granitlabyrinth Buchhaus Kirchenlamitz
Wiesenlabyrinth Nagler See
Schneelabyrinth an der Infostelle Grassemann


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